Unsere Haut

Die Haut (lat. cutis, gr. derma) ist mit ca. 1,5-2m² unser größtes und schwerstes (ca. 15 % des Körpergewichts) Sinnesorgan. Sie begrenzt unseren Körper nach außen, schützt, dient der Kommunikation und hat wichtige Funktionen im Bereich Immunologie und Stoffwechsel.

Der Hauttyp ist teils genetisch festgelegt, wird aber auch von Umwelteinflüssen und Ernährungsgewohnheiten beeinflußt. Große Bedeutung hat eine ausreichende und richtige Körperpflege.

Normale Haut

stellt den optimalen Zustand dar und ist leider sehr selten. Diese Haut hat keine besonderen Ansprüche, die Talg- und Schweißdrüsen arbeiten ausgeglichen, die Haut verfügt über genügend Feuchtigkeit und Fett. Sie ist gut durchblutet, matt glänzend, feinporig.

Trockene Haut

produziert zu wenig Talg und speichert weniger Feuchtigkeit. Sie ist dünn und feinporig, oft spröde, neigt zur Rötung, ist ohne Glanz.

Fette Haut

produziert zuviel Talg und Fett. Die Haut glänzt, ist großporig und erscheint dicker. Vorteile: sie ist unempfindlich und gut gegen Umwelteinflüsse geschützt, außerdem altert sie langsamer und bildet weniger Falten.

Mischhaut

ist charakterisiert durch die „T“-Zone (zwischen Stirn und Nase-Mund). Im T ist die Haut fettiger, außerhalb eher trocken.

Sensible / Empfindliche Haut

Sensible/Empfindliche Haut ist weder an Alter noch an einen Hauttyp gebunden. Sie ist das Resultat verschiedener Faktoren. Falsche Pflege und scharfes Essen kann sie reizen, sie reagiert auf Stress, hohe oder niedrige Temperaturen mit Irritationen und Rötungen. Alles, was empfindliche Haut reizen könnte, sollte deshalb möglichst vermieden werden. Ziel der Pflege empfindlicher Haut ist es, die natürliche Hautschutzbarriere zu stärken. Ein großes Problem empfindlicher Haut ist, dass viele Kosmetikinhaltsstoffe nicht vertragen werden, so z.B. Duftstoffe, Mineralöle, Salicylate oder ätherische Öle. Aus diesem Grund hat mysallifree so gut wie möglich auf alle Inhaltsstoffe verzichtet, die allergische Hautreaktionen auslösen können und will damit Kontaktallergien, Duftstoffallergien, Farbstoffallergien, Silikonallergien usw. vermeiden helfen.

Biokosmetik ermöglicht es deiner Haut, sich wieder selbst zu versorgen. mysalifree (nach österreichischem Lebensmittelbuch und damit höchstem Standard) zertifizierte Biokosmetik achtet auf beste Verträglichkeit und Qualität. Alle Inhaltsstoffe von mysalifree sind für zertifizierte Naturkosmetik zugelassen. Mindestens 95% aller Inhaltsstoffe stammen aus kontrolliert biologischem Anbau.

Die Produkte bieten perfekte Bio-Pflege für sensible Haut. mysalifree – die hochwertige Naturkosmetik bei empfindlicher Haut, bei allergischer Haut, bei irritierter Haut wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Diabeteshaut. Reizfreie Pflege ohne Salicylate, ohne Duftstoff, ohne Farbstoff, ohne diskutierte Inhaltsstoffe…

mysalifree – die Pflege für Allergiker. Für pures Wohlbefinden.
Empfindliche, rötliche Haut (Couperose, Rosacea)

Empfindliche, rötliche Haut (Couperose) ist gekennzeichnet durch erweiterte und gut sichtbare Äderchen in der Gesichtshaut. Sie reagiert auf Umwelteinflüsse mit Rötungen, Schwellungen, Juckreiz oder Brennen. Dieser Hauttyp muss besonders bei Kälte und Sonnenstrahlung gut geschützt werden. Empfindlichkeit gegen Allergene und Kosmetika ist nicht selten.
mysalifree verwendet ausschließlich für zertifizierte Naturkosmetik zugelassene Inhaltsstoffe, milde, gut verträgliche Konservierer und vermeidet, soweit möglich, Inhaltsstoffe mit Allergiepotential. Mysalifree Produkten wurde von Dermaconsult höchste Verträglichkeit bestätigt.

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Reife Haut

Reife Haut ist gekennzeichnet durch eine verminderte Ernährung der Haut. Die Hautalterung beginnt mit ca. 25 Jahren, die Anzahl der Collagen-Fasern im Bindegewebe der Unterhaut verringert sich, die Feuchtigkeit nimmt kontinuierlich ab. Die Haut wirkt trocken, welk und es bilden sich Falten. Entgegenwirken kann man mit verstärkter Nähr- und Feuchtigkeitsstoffzufuhr durch passende Cremes.
mysalifree hochwertige Naturkosmetik für reife Haut.

Kinderhaut

Die Haut von Babys und Kleinkindern ist zarter, dünner und empfindlicher als die Erwachsener, die Talg- und Schweißdrüsen sind (etwa bis zum 10. Lebensjahr) noch nicht vollständig ausgebildet.
Der natürliche Säureschutzmantel der Haut ist durchlässiger, so können z.B. Bakterien leichter eindringen und Entzündungen entstehen. Kleine Kinder haben häufig mit verschiedenen Hautkrankheiten zu kämpfen, rund 13% leiden an Neurodermitis. Aber auch Wirkstoffe dringen schneller und höher dosiert in den Körper ein. Kinderhaut trocknet dadurch schneller aus und ist extrem empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen wie Temperaturschwankungen oder Sonnenstrahlung.

Umso wichtiger ist hochwertige Pflege für Kinder, mit milden, biologischen Inhaltsstoffe die die Hautbarriere stärken und die natürliche Regeneration unterstützen.

Dermatologen empfehlen besonders mysalifree Pflegeöl, Shampoo und Duschgel für die empfindliche Kinderhaut.

Die Haut und ihre wichtigsten Funktionen

Die Haut ist mit einer Größe von 1 ½ bis 2 m2 und einem Gewicht von ca. 3 kg das größte Organ des Menschen, mit einer Vielzahl an Regulationsaufgaben. Um dies zu verdeutlichen, nachfolgend ein paar Zahlen, die das Wunderwerk Haut vorstellen:

Auf einem cm2 Haut befinden sich:
100.000 Schutzbakterien / 150.000 Pigmentzellen / 5.000 Sinneszellen /
800 Talgdrüsen / 100 Schweißdrüsen /
200 Schmerzpunkte / 100 Druckpunkte /
25 Wärmerezeptoren / 12 Kälterezeptoren /
1 m Blutgefäße / 4 m Nervenbahnen

Die Haut besteht aus drei Schichten: Der Oberhaut, der Lederhaut und dem Unterhautfettgewebe.

Die Oberhaut, also die äußerste Hautschicht, erneuert sich alle 28 Tage. Ständig werden neue Hautzellen gebildet. Diese schieben sich zur Hautoberfläche, sterben ab und lösen sich in Form winziger Schuppen. Interessant ist diese Information für das Ausprobieren neuer Pflegeprodukte. Frühestens nach 28 Tagen ist ggf. eine Veränderung an der Haut zu bemerken. Kleine Pröbchen sind dafür also nicht geeignet.
Die Oberhaut hat die Aufgabe, den Organismus vor Hitze und Kälte, aber auch vor Schadstoffen und Krankheitserregern zu schützen. Dafür hat sie einen Schutzfilm, der größtenteils aus Schweiß und körpereigenem Fett besteht. Man spricht hier von dem sog. Hydro-Lipid-Mantel. Ohne diesen Schutzfilm würde die Haut austrocknen, rau und rissig werden und somit durchlässig für Krankheitserreger.
Die Fettstoffe der Haut sorgen dafür, dass krankhafte Bakterien und Pilze nicht eindringen können. In einem gesunden Hautsystem scheidet die Haut täglich 2 g Fett über die Talgdrüsen aus.
Der Schweiß sorgt für die notwendige Feuchtigkeit der Haut, vor allem der darin gelöste Harnstoff, auch Urea genannt. Weil Urea gut Feuchtigkeit binden kann, wird es auch gerne in Cremes verwendet.

Die Lederhaut ist wesentlich dicker als die dünne Oberhaut. Sie ist sehr elastisch und gibt deshalb bei Bewegungen nach. Dafür verantwortlich sind die elastischen Fasern aus Eiweiß-Stoffen, den sog. Collagenen. Von ihrem Zustand hängt wesentlich unser Aussehen ab, je nachdem wie gut sie durchblutet ist oder wie hoch ihr Feuchtigkeits- und Fettgehalt ist.

Die Unterhaut stellt sozusagen das Polster dar. Hier wird in erster Linie Fett und Wasser gespeichert. Auf der anderen Seite werden hier aber auch Giftstoffe angelagert (Medikamente, Nikotin etc.) und Stoffwechselzwischenprodukte. Das sind größtenteils Stoffe aus einer ungesunden Nahrung, die der Körper nicht optimal verstoffwechseln kann. So kann man die Unterhaut auch als „körpereigene Mülldeponie“ bezeichnen. Ist die reichlich angefüllt, zeigt sich das durch eine schlaffe, fahle Haut.

Die Haut ist unser größtes Ausscheidungs- und Entgiftungsorgan. Für diese Funktion schwitzt sie ständig unbemerkt ca. ½ l Flüssigkeit pro Tag aus, unabhängig von dem Schwitzen an bestimmten Körperstellen, das wir bewusst wahrnehmen. Deshalb ist es für die gesamte Gesundheit wichtig, dass die Haut intakt ist und ungestört ihre Aufgaben erfüllen kann.

Eine ungesunde Ernährung beeinflusst übrigens auch unseren Körpergeruch negativ. Tatsächlich entwickelt ein gesunder, vollwertig ernährter Mensch unter durchschnittlichen Bedingungen keinen unangenehm riechenden Schweiß. – Vorausgesetzt er benutzt keine Deos! Die meisten Deos verändern das Hautmilieu derart, dass unangenehmer Schweißgeruch begünstigt wird, den sie dann anschließend überdecken sollen. Bei vermehrter Schweißbildung ist daher Waschen mit reinem Wasser ohne Zusätze das beste Mittel, denn Schweiß ist wasserlöslich.
Nach großer Skepsis und einer Umstellungsphase von ca. 3 Wochen, konnte ich mich selbst davon überzeugen, wieder ein Produkt weniger zu brauchen.

Haut und Haare sind ein Hinweis darauf, wie gut es uns geht. Bei Tieren wird ein schönes, glänzendes Fell ganz selbstverständlich als ein Gesundheitsmerkmal angesehen. Beim Menschen wird das leider vielfach nicht in gleicher Weise beachtet.